Satzung

Die Satzung der JFG Grünbachtal e.V.:

 
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
(1)  Der Verein führt den Namen „Jugendfördergemeinschaft Grünbachtal e.V.“
(2)  Er hat seinen Sitz in Wielenbach, Kreis Weilheim-Schongau und ist im Vereinsregister eingetragen.
(3)  Das Geschäftsjahr beginnt am 01.07. und endet am 30.06.
(4)  Der Verein erkennt mit der Aufnahme in den BLSV und BFV die Satzung
und Ordnungen des BLSV, die darauf gestützten Anordnungen und Beschlüsse und sonstigen Entscheidungen sowie die einschlägigen Bestimmungen der Satzung und Ordnungen des DFB und des BFV, die Grundsätze des Amateursports, des Lizenzspieler-Statuts und sonstige durch die Entwicklung sich ergebende Änderungen bzw. Ergänzungen der Dachorganisation (BLSV) ergebenden Pflichten bzw. Folgen für den Verein als solchen und seine Mitglieder als bindend an.
Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e.V. und erkennt dessen Satzung und Ordnung an. Durch die Mitgliedschaft von Einzelpersonen im Verein wird auch die Zugehörigkeit der Einzelpersonen zum Bayerischen Landes-Sportverband vermittelt.
Der Verein haftet auch für die Verpflichtungen seiner Mitglieder, die sich aus der Mitgliedschaft des Vereins beim BFV ergeben.
§ 2 Vereinszweck
(1)  Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports unter besonderer Berücksichtigung des Fußballspiels im Jugendbereich.
(2)  Die Verwirklichung des Vereinszwecks sieht der Verein insbesondere in
  1. der Organisation und Durchführung des Trainings und des Spielbetriebs für die jugendlichen Mitglieder,
  2. der Durchführung von Versammlungen, Vorträgen, Kursen und sportlichen Veranstaltungen wie Turnieren, Freundschaftsspielen etc.
(3)  Dabei wird er maßgeblich von den vier beteiligten so genannten Stammvereinen, dem SV Haunshofen, TSV Pähl, SV Wielenbach und SV Unterhausen unterstützt.
(4)  Die Stammvereine erklären sich bereit, das Konto der JFG Grünbachtal e.V. zu gleichen Teilen am Ende des Geschäftsjahres auszugleichen.
(5)  Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
§ 3 Gemeinnützigkeit
(1)  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO 1977)
(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(3)  Mittel des Vereins sowie etwaige Überschüsse dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
(4)  Der Verein darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Ersatz von Auslagen und Aufwendungen ist zulässig.
(5)  Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein dem Bayerischen Landes-Sportverband, dem Bayerischen Fußball-Verband und dem für ihn zuständigen Finanzamt an.
(6)  Finanzielle Mittel des Vereins sowie etwaige Überschüsse werden nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet. Die Mitglieder erhalten keine Anteile am Überschuss und – in ihrer Eigenschaft als Mitglieder – auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft
(1)   Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die bereits Mitglied des SV Haunshofen, TSV Pähl, SV Unterhausen oder des SV Wielenbach ist.
(2)   Neben ordentlichen Mitgliedern gibt es Fördermitglieder. Wer Fördermitglied ist, muss nicht Mitglied eines Stammvereins sein. Fördermitglieder sind nicht berechtigt, aktiv am Trainings- und Spielbetrieb teilzunehmen.
(3)   Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand abschließend. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der gesetzlichen Vertreter bzw. des gesetzlichen Vertreters. Dabei ist explizit darauf hinzuweisen, dass auch minderjährige Mitglieder ab dem vollendeten 14. Lebensjahr die aktive Wahlberechtigung besitzen und im Rahmen der Mitgliederversammlung über die Belange des Vereins durch Stimmabgabe mit entscheiden können. Die gesetzlichen Vertreter stimmen dem zugleich mit der Genehmigung zum Vereinsbeitritt zu.
§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft
(1)   Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste, Tod oder Auflösung des Vereins.
(2)   Sie endet außerdem automatisch mit Ablauf der Spielberechtigung als Jugendspieler oder mit Austritt aus dem Stammverein. Das schließt eine Mitgliedschaft als ordentliches Mitglied oder als Fördermitglied auf Antrag nicht aus. 
(3)   Der Austritt ist dem Vorstand gegenüber schriftlich mit einer Frist von sechs Wochen zum Jahresende zu erklären. 
(4)   Der Vorstand kann Mitglieder aus der Mitgliederliste streichen, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit Fristsetzung mit seinen Verpflichtungen zur Beitragszahlung im Rückstand ist. Zwischen den beiden Mahnungen muss ein Zeitraum von mindestens einem Monat liegen. Die zweite Mahnung muss die Androhung der Streichung aus der Mitgliederliste enthalten. Die Verpflichtung zur Zahlung rückständiger Beiträge bleibt von der Streichung unberührt.
(5)   Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten grob oder wiederholt gegen diese Satzung oder die Vereinsinteressen verstößt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand abschließend. Vor der Abstimmung ist dem Betroffenen die Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Äußerung zu geben.
(6)   Alle Beschlüsse sind dem betroffenen Vereinsmitglied mittels eingeschriebenen Briefes oder per Boten zuzustellen.
(7)   Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon jedoch unberührt.
(8)   Die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitglieds ist frühestens nach Ablauf eines Jahres möglich.
§ 6 Beiträge
(1)  Jedes Mitglied hat einen Jahresbeitrag (Geldbeitrag) zu leisten, der von der Mitgliederversammlung hinsichtlich Höhe und Fälligkeit festgesetzt wird.
(2)  Durch die Mitgliederversammlung können auch weitere Leistungen wie Aufnahmegebühren, Sonderbeiträge, Umlagen und Arbeitsleistungen, die von den Mitgliedern zu erbringen sind, beschlossen werden.
§ 7 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.
§ 8 Vorstand
(1)  Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassier, dem Schriftführer und vier Beisitzern die zu gleichen Teilen aus den Stammvereinen kommen.
- Ein Verzicht auf die paritätische Besetzung der Vorstandsämter ist durch die Stammvereine möglich
(2)  Der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende oder der Kassier – jeweils allein – vertreten den Verein im Sinne des § 26 BGB außergerichtlich und gerichtlich.
(3)  Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und ist für die Verwaltung und Organisation verantwortlich. Insbesondere hat er
- die Versammlungen und Sitzungen einzuberufen und die Tagesordnungen hierzu zu erstellen,
- Beschlüsse der Mitgliederversammlung umzusetzen,
- Richtlinien für den Vereins- und Sportbetrieb aufzustellen.
- Dienstverträge zu genehmigen
(4)  In unaufschiebbaren Angelegenheiten können Vorstandsmitglieder nach § 8 Abs. 2 jeweils allein entscheiden, im Übrigen entscheidet die einfache Mehrheit der Stimmen des gesamten Vorstandes.
(5)  Die Mitglieder des Vorstandes können im Rahmen der steuerlichen Vorgaben und nach Maßgabe der Haushaltsplanung eine angemessene Vergütung für ihre Tätigkeit erhalten. Über die Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung.
§ 9 Amtsdauer der Vorstandsmitglieder
(1)  Die Mitglieder des Vorstands werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Amtsdauer währt jeweils bis zur Wahl des jeweiligen neuen Vorstandsmitglieds. Die Wiederwahl ist zulässig.
(2)  Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
(3)  Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.
(4)  Im Fall eines vorzeitigen Ausscheidens eines Vorstandmitglieds hat der übrige Vorstand für die unmittelbar folgende Mitgliedversammlung die Entlastung des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds und die Ersatzwahl für den Rest der Wahlperiode auf die Tagesordnung zu setzen.
§ 10 Mitgliederversammlung
(1)  Die Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt, nach Möglichkeit im zweiten Quartal.
(2)  Wenn notwendig, kann der Vorstand eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er ist dazu verpflichtet, wenn ein Fünftel der Vereinsmitglieder dies unter Angabe von Gründen fordert.
(3)  In der Mitgliederversammlung hat jedes erschienene stimmberechtigte Mitglied eine Stimme, eine Vertretung im Stimmrecht ist nicht möglich.
(4)  Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder, die das 14. Lebensjahr vollendet haben.
(5)  Über den Verlauf der Versammlung ist ein Protokoll zu fertigen. Die Protokolle sind vom 1. Vorsitzenden zu unterzeichen und den Mitgliedern auf Verlangen zugänglich zu machen.
(6)  Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt zwei Wochen vor der Versammlung durch Aushang. Am Schaukasten im Eingangsbereich des Vereinslokals „Grünbachstubn“, sowie an der Anschlagtafel beim „Nudlbichler“ Ecke Rudolf-Seeberger-Allee / Raistingerstraße für den SV Wielenbach. An der Anschlagtafel in Pähl, neben der Schule (Kirchstr. 7) für den TSV Pähl, sowie an den Anschlagtafeln in Haunshofen, Hauptstraße 15 und 27, für den SV Haunshofen. Anschlagtafel am Sportplatz 1 für den SV Unterhausen. Zusätzlich sind die Termine über die Internetseite www.jfg-gruenbachtal.de einzusehen. Die Tagesordnung ist jeweils mit der Einladung bekannt zu  geben.
(7)  Anträge sind spätestens acht Tage vor der Versammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen. Der Vorstand soll insbesondere mit Rücksicht auf das Alter der wahlberechtigten Mitglieder auf zulässige und abstimmungsfähige Anträge hinwirken.
(8)  Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder. Entscheidend ist – außer bei Wahlen und den übrigen in dieser Satzung aufgeführten Ausnahmen – die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Die Abstimmung hat stets schriftlich zu erfolgen, wenn dies mehr als ein Fünftel der anwesenden Mitglieder verlangt. Im Übrigen kann durch einfaches Handaufheben entschieden werden.
(9)   Die Wahl von Vorstandsmitgliedern hat schriftlich und geheim zu erfolgen, wenn dies mindestens ein Fünftel der anwesenden abstimmungsberechtigten Mitglieder fordert. Im Übrigen kann durch einfaches Handaufheben entschieden werden. Ein Kandidat ist gewählt, wenn er die einfache Mehrheit der abgegeben gültigen Stimmen auf sich vereinen kann. Der Wahlgang ist wie folgt:
-       Wahl eines Wahlleiters durch die Mitgliederversammlung
-       Feststellung der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
-       Erläuterung des Wahlvorgangs durch den Wahlleiter
-       Entgegennahme der Wahlvorschläge
-       Bekanntgabe der Kandidatenliste
-       Stimmabgabe
-       Auszählung und Bekanntgabe des Wahlergebnisses
-       Befragung des Gewählten, ob er die Wahl annimmt
(10) Die Mitgliederversammlung stimmt auf Antrag eines Stammvereines über den Einsatz von A – Jugendlichen in den Herrenmannschaften der Stammvereine ab.
§ 11 Satzungs- und Beitragsänderungen
(1)  Damit die Mitgliederversammlung über Satzungs- oder Beitragsänderungen abstimmen kann, ist eine solche von einzelnen Mitgliedern oder einem Organ des Vereins bis spätestens vier Wochen vor der hierüber entscheidenden Mitgliederversammlung schriftlich zu beantragen. Ein Antrag auf Satzungsänderung hat zu enthalten:
-       den bisherigen Wortlaut der zu ändernden Satzungsbestimmung,
-       den neuen Wortlaut der Bestimmung,
-       eine kurze Erläuterung/Begründung des Antrags.
(2)  Der Vorstand hat dafür Sorge zu tragen, dass die Anträge diese Voraussetzungen erfüllen und dem oder den Antragenden ggf. Hilfestellung zu leisten. Ein Antrag, der die Voraussetzung nicht erfüllt, aber auf eine Änderung der Satzung hinzielt, ist als Empfehlung an den Vorstand zu deuten, eine entsprechende Satzungsänderung ist herbeizuführen.
(3)  Die Satzungsänderung bzw. die Beitragsänderung ist angenommen, wenn hier eine Mehrheit von mindestens zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen zustimmt.
§ 12 Benutzungserklärung
Die Stammvereine stimmen mittels einer Benutzungserklärung zu, in der die Benutzungsrechte von Spielfeldern, Umkleiden und Material festgelegt wird.
§ 13 Haftung
(1)  Für Verbindlichkeiten des Vereins haftet den Gläubigern nur das Vereinsvermögen
(2)  Ehrenamtliche Tätige sowie Organ- oder Amtsträger haften für Schäden gegenüber Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeiten verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(3)   Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, aus der Teilnahme an Vereinsveranstaltungen oder durch die Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins erleiden, soweit solche Schäden nicht durch die Versicherung des Vereins abgedeckt sind.
(4)  Eine Haftung der Mitglieder untereinander ist nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit gegeben.
§ 14 Datenschutz
(1)  Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Clubs werden unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Club gespeichert, übermittelt und verändert.
(2)  Den Organen des Clubs und allen Mitarbeitern des Clubs ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Club hinaus.
§ 15 Auflösung des Vereins
(1)  Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen hierfür eigens einberufenen Mitgliederversammlung entschieden werden, in der dies der einzige Tagesordnungspunkt ist. Für die Auflösung des Vereins bedarf es eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden abstimmungsberechtigten Mitglieder.
(2)  Das evtl. noch vorhandene Vermögen fällt den vier Stammvereinen, also dem SV Haunshofen, TSV Pähl, dem SV Unterhausen und dem SV Wielenbach, zu gleichen Teilen zu. Diese dürfen ihrerseits das Vermögen nur zu gemeinnützigen Zwecken verwenden, wie sie in § 2 dieser Satzung niedergelegt sind.
§ 16 Inkrafttreten
Diese Satzung tritt am 28.02.2010 (geändert durch Beschluss am 06.04.2010, 2. Änderung durch Beschluss am 08.04.2011, 3. Änderung durch Beschluss am 12.04.2014) in Kraft. Dieser Tag gilt gleichzeitig als Gründungstag des Vereins.
 
Wielenbach, den 12. April 2014